Schädigt Gen-Mais Nieren und Lebern?

Auf der Wissenswerten in Bremen kam auch Gen-Mais zur Sprache. Zu dem Thema ein aktueller Beitrag aus Kolumbiens kritischer Tageszeitung „El Espectador“.

"Nein zum Gen-Mais": Kolumbien nimmt Monsanto unter die Lupe

In einem Wissenschaftsbericht am 24.XI.2012 identifizierte das Blatt etwa ein Dutzend Anbaugebiete von transgenem Mais in dem lateinamerikanischen Land. Das stand in Zusammenhang mit Forschungsergebnissen des französischen Biologen Gilles-Eric Séralini. Danach entwickelten mit Gen-Mais ernährte Ratten schwerwiegende Nieren- und Leberprobleme.

Mais-Samen, vertrieben vom Monsanto-Konzern, bescherten einheimischen Bauern erhebliche Verluste, trotz der vom Hersteller herausgestellten Robustheit gegenüber Schädlingen. Darüber hinaus, ergaben weitere Recherchen, entsteht in Kolumbien ein Nahrungsmittelmonopol, dominiert von Monsanto. Kritiker bemängeln, dass alle GMO-Studien von Monsanto finanziert werden.

Sollte das alles ein Indiz sein, dass nicht nur die Gene der Nahrungsmittel manipuliert werden, sondern auch die Forschungsergebnisse und Berichterstattung darüber? Hat der Wissenschaftsjournalismus geschlafen, Greenpeace-Aktivisten die Bewusstmachung der Problematik überlassen, und ist der Zug durch die massenhafte Verbreitung genveränderter Saaten mittlerweile abgefahren?

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16 Gedanken zu “Schädigt Gen-Mais Nieren und Lebern?

  1. Auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA hatte sich im Oktober 2012 mit dem Thema GV-Mais beschäftigt, die umstrittene Studie von Séralini et al. analysieren lassen und dazu eine Stellungnahme erarbeitet.

    http://www.efsa.europa.eu/de/press/news/121004.htm

    Eine allgemein verständliche Beantwortung von Fragen zu der Studie findet sich hier:
    http://www.efsa.europa.eu/de/faqs/faqseralini.htm#1

    Die EFSA hatte sich übrigens bereits 2009 (!) mit dem jetzt erst umstrittenen GV-Mais NK603 auseinandergesetzt und dazu eine Studie veröffentlicht:

    http://www.efsa.europa.eu/de/faqs/faqseralini.htm#11
    http://www.efsa.europa.eu/de/efsajournal/pub/1137.htm


    Nachtrag 2013-02-23:

    Vor welchem Dilemma die Medien standen, die vor dem Problem standen, die Studie richtig einzuschätzen zuz müssen, geben die Vorträge von Fiona Fox (Science Media Centre, London) und Silvia Kusidlo (DPA, Berlin) wider, die auf der WissensWerten in Bremen am 26. November 2012 gehalten wurden:

    Fiona Fox: http://www.wissenswerte-bremen.de/userfiles/file/B1_Vortrag_Fox_Gen-Mais-Studie.pdf

    Silvia Kusidlo: http://www.wissenswerte-bremen.de/userfiles/file/B1_Vortrag_Kusido.pdf

  2. Und wenn man noch ein bisschen sucht, findet man einen Artikel aus der Los Angeles Times (die eine recht kompetente Wissenschaftsredaktion hat), laut dem die mysteriöse Krankheit schon 1971 (lange vor Glyphosat) beschrieben wurde:
    http://articles.latimes.com/2011/apr/02/business/la-fi-gmo-mystery-20110402
    Das alles erscheint mir als Quelle glaubhafter und sorgfältiger recherchiert als ein bloßes unreflektiertes Nachbeten irgendwelcher Aktionistenparolen. Wir sind hier doch in der Wissenschaftsdebatte — oder am Gentechnikgegner-Stammtisch?

  3. Wolfgang, das ist wieder ganz alter Schnee von 2011, damals schon in den USA als „Mystery Science“ ohne jeden wissenschaftlichen Beleg bezeichnet:
    http://www.cbsnews.com/8301-505123_162-44043052/mystery-science-more-details-on-the-strange-organism-that-could-destroy-monsanto/
    Seit 2011 gab’s hier, wenn ich’s recht übersehe, auch keinen „Neuschnee“, nur ein Weiterreichen und Aufkochen der alten Nachricht, weil’s halt so schön gruselig klingt.

  4. „US-LANDWIRTSCHAFT DROHT KOLLAPS“ durch große Ernteausfälle in Folge von Gensoja und Genmais, berichtet http://www.zeitbank.net. Gründungsmitglied Martin Schmidt-Bredow berichtet im Newsletter Januar 2013:

    Eine drastische Warnung vor den katastrophalen Folgen der Gentechnik kommt nun aus dem „Mutterland“ dieser Risikotechnologie: Der renommierte US-amerikanische Forscher Don Huber warnt vor einem „Kollaps der landwirtschaftlichen Infrastruktur“. Schuld sei ein krankmachender, völlig neuer Organismus, der u.a. große Ernteausfälle bei Gensoja und Genmais verursachte. Bei der Verfütterung dieser Pflanzen sei es zu Unfruchtbarkeit und Fehlgeburten von Tieren gekommen. Generell steht das vielfach im Zusammenhang mit der Gentechnik eingesetzte Totalpflanzengift Glyphosat bzw. Produkte wie Roundup® im Mittelpunkt des Interesses. Die Zulassung neuer Gentechnik-Pflanzen sollte weitgehend sofort gestoppt werden, fordert Huber.

    Quelle
    http://www.gentechnikverbot.at/index.php?option=com_content&view=article&id=31:don-huber&catid=5:nachrichten&Itemid=2

  5. Hi
    hab im Nov. 2007 die kolumbianische Regierung auf GMO-Stop beim UN-Menschenrechtsausschuss verklagt und Recht bekommen:

    Christiane Lüst von der Aktion GEN-Klage hat gegen das fünfte Land Klage wegen Menschenrechtsverletzungen durch Nutzung der Agro-Gentechnik vor dem Menschenrechts-ausschuss der Vereinten Nationen eingereicht – gemeinsam mit der kolumbianischen NGO Grupo Semilla gegen die kolumbianische Regierung.

    Der UN-Menschenrechtsausschuss hat nun – nach 3 -wöchiger Sitzung die concluding observations – die Aufforderungen an die kolumbianische Regierung Menschenrecht-verletzungen sofort zu beenden – ins Internet gestellt.
    Das Komitee fordert darin die kolumbianische Regierung auf die Armut, vor allem Hunger und Unterernährung, effektiv zu bekämpfen und zu reduzieren. Der Ausschuss fordert, dass die Regierung in ihrer Landwirtschaftspolitik die Nahrungsmittelproduktion für den Eigenbedarf – und nicht für den Export – absolut an oberste Stelle stellt und dazu grade die Kleinbauern fördert und in ihrer Unabhängigkeit unterstützt.

    „In Kolumbien hat die Regierung in den letzten Jahren den Anbau u. a. von verschiedenen Sorten von Genmais erlaubt. Die kolumbianischen Ureinwohner und Kleinbauern haben rund 30 Maissorten, durch deren Anbau sie ihre Ernährungsgrundlagen sichern. Diese ist durch die Kontamination durch Genmais nun unwiderruflich bedroht. Die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände von 300 Metern schützen nicht, wie Beispiele – Mexiko, Kanada usw. – beweisen.“ so German Velez. „Die Aufforderung des Ausschusses an die Regierung bedeutet den sofortigen Stopp von GVO-Saaten . Nur so kann die Ernährungssouveranität – die alten Maissorten – geschützt werden, um die Erhaltung der Lebensgrundlagen der Ureinwohner zu garantieren. In Kolumbien wird bereits jetzt 70 % der Nahrungsmittel importiert – Tendenz steigend – Landflucht und Armut steigen drastisch.“

    Geklagt hat Christiane Lüst in den vergangenen Jahren bereits gegen die Folgen der Agro-Gentechnik in Österreich, Kanada, Indien und Brasilien vor dem UN-Menschenrechtsausschuss.
    Mit Erfolg:
    „Der UN-Ausschuss hat gegen Indien erstmals die Einführung der Gentechnik in der Landwirtschaft als Menschenrechtsverletzung gerügt und eine Regierung aufgefordert, den Zugang der Bauern zum alten wiederverwendbaren Saatgut zu schützen und die Abhängigkeit von Konzernen zu beseitigen – sowie letztes Jahr gegen Brasilien durch einen Stop der Abholzung der Urwälder – meist für Anbauflächen von Gensoja – weitere Zerstörung der Lebensgrundlagen von indigenen Völkern und Kleinbauern, Landkonzentration, Sklavenarbeit, Landflucht und Zunahme der Armut zu verhindern.“ so Lüst.

    Christiane Lüst, Aktion GEN-Klage
    den vollen Text finden Sie unter http://www.stopptgennahrungsmittel.de

    Deutschland wurde 2011 vom UN-Menschenrechtsausschuss aufgefordert – angesichts der zunehmenden bedenklichen Studien –
    eine Politik des Gesundheitsschutzes in Bezug auf Gennahrungsmittel vorzuweisen.

    Und … es ist nicht zu spät. In Europa können wir noch aussteigen bzw. gar nicht erst einsteigen. Erster Schritt eines jeden: Keine Partei wählen, die GMO forciert und keine GMO-Nahrungsmittel im Supermarkt kaufen (alle tierischen Produkte, die nicht bio sind). Jeder kann etwas tun.

  6. Pingback: Barfuß-Reporter der Wissenschaft | Wissenschaftsdebatte

  7. STELLUNGNAHME FAIRTRADE @ ERWÄRMUNG & KAFFEE-PROBLEMATIK:

    Zum Klimagipfel in Doha haben wir das gemeinsame Statement unserer Produzentennetzwerke auf unserer Website veröffentlicht, denn um sie geht es. Die Produzentinnen und Produzenten in den Entwicklungsländern des globalen Südens erleben schon heute Auswirkungen des Klimawandels, daher möchten wir, dass Ihre Stimme gehört wird.

    http://www.fairtrade-deutschland.de/top/news/detailseite-news/?no_cache=1&tx_ttnews%5btt_news%5d=1259&cHash=b702e59985e46c6536e6fe6d90544600

    Edith Gmeiner
    http://www.fairtrade-deutschland.de

    VIELEN DANK FÜR DIESEN BEITRAG!

  8. Noch sterben die Nordamerikaner nicht wie die Fliegen, aber ihre Bienen gehen schon mal dahin.
    Die Gen-Versuche und die Geschäfte mit der hybriden Saat sind mit guter Propaganda ausgestattet, und das Reputations-Gehabe stellt die Kritiker immer als naive Angsthasen hin.

    Quer durch Bayern läuft längst eine Gen-Unabhängigkeits-Aktion, die allmählich auch in die Presse kommt: Neben dem Saatgut der Getreide gegen die primitive Standardisierung der EU-Märkte die Vielfalt der Samen zu erhalten und vor Patentierung zu bewahren.

    Im internationalen Austausch haben die Bauern begonnen, sich gegen die Konzern-Übergriffe zu wehrenund ihre Kollegen aufzuklären. Das Leiden und Sterben der Bienen ist ein Früh-Anzeiger, und wenn erst einmal die menschen unfruchtbar werden, ist es zu spät für sie: Derzeit wird schon jedes 3. Kind bei uns „gemacht“ – aber die Informationen aus den ärztlichen Praxen gehen in der Medikamenten-Propaganda unter.

    Wissenschafts-Journalismus hätte eine große Aufgabe, aber kann er sich auch selbst finanzieren? Der Kapitalismus ist kein Freundschaftsspiel – die Gen-Geschäfte zahlen sicher besser.

    Bienen sind zwar angeblich in China durch Arbeitende in den Bäumen mit Pinselchen ersetzbar, aber bezahlte Journalisten sind es auch …

    Nicht nur in der Gestalttherapie üben wir den Blick auf das Umfeld, in jeder guten Theater-Recherche brauchen wir vertiefte Wahrnehmung. Die Kunst der angemessenen Sprache werden auch die Wissenschaften lernen müssen, sonst vereinsamen sie in ihren Türmchen.

  9. BINGO — damit ist ein wichtiger Teil der W-Debatte erfüllt: Aufklärung! Mit diesen Hinweisen und Links können sich auch Nicht-Besucher der Wissenswerten-Session ein Bild machen und nachvollziehen: Wissenschaft erzeugt mitunter zweifelhafte Ergebnisse, die sich schnell um die ganze Welt verbreiten. Wäre das nicht ein Argument für die Notwendigkeit eines Vorfilters und einer schnellen Eingreiftruppe vom Zuschnitt eines Science Media Centers? -> http://www.teli.de/blog/?p=2108

    Mit dieser Zwischenbilanz kann die Debatte in eine weitere Runde gehen. Die Wurmstichigkeit einiger Studien ändert nichts daran, dass Gentechnik bei vielen Bürgern Unbehagen auslöst. Gerade vor zehn Tagen hatte Münchens ÖDP, die das Rauchverbot durchsetzte, zu einer Demonstration aufgerufen:

    Wir blasen Euch den Marsch! Keine Patente auf Pflanzen und Tiere – Keine Gentechnik auf dem Acker, im Futter und in Lebensmitteln!

    http://www.oedp-bayern.de/aktuelles/termine/detailansicht/?no_cache=1&tx_cal_controller%5Bview%5D=event&tx_cal_controller%5Btype%5D=tx_cal_phpicalendar&tx_cal_controller%5Buid%5D=1462&tx_cal_controller%5Blastview%5D=view-list%7Cpage_id-43&tx_cal_controller%5Byear%5D=2012&tx_cal_controller%5Bmonth%5D=11&tx_cal_controller%5Bday%5D=30&cHash=80fe08783c1b6cce46b74167375ef5c2

  10. „STUDIE GENÜGT WISSENSCHAFTLICHEN ANSPRÜCHEN NICHT“

    Sorry Wolfgang, aber eine schlechte Geschichte wird nicht besser, bloß weil sie in einer kolumbianischen Zeitung steht. Gibt es dort vielleicht die besseren Wissenschaftsjournalisten? Kann ich mir nicht vorstellen. Eher aber, dass das Netzwerk der Anti-Gentechnik-Aktivisten hier mangels Sachkenntnis der Redaktion auch lange nach dem Aufdecken der Mängel der Studie funktioniert hat. Panne nur, dass auch du das völlig unreflektiert weitergibst.

    >>Die in Deutschland und in der EU für die Lebensmittelsicherheit zuständigen wissenschaftlichen Behörden haben die aktuelle Ratten-Studie französischer Wissenschaftler zu gentechnisch verändertem Mais NK603 einhellig abgelehnt. Kritisiert werden vor allem methodische Mängel, ein unzureichendes Versuchsdesign sowie Fehler bei der Interpretation der Ergebnisse. So hält das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die Schlussfolgerungen der Autoren um Gilles-Eric Séralini für „nicht nachvollziehbar“. Noch deutlicher die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA): Die Studie genüge „nicht wissenschaftlichen Ansprüchen“.<< (04.10.2012)

    Mehr: http://www.transgen.de/aktuell/1690.doku.html

  11. STEUERN WIR AUF EIN GMO-FUKUSHIMA ZU?

    Anfang des Jahrtausends führte England den Protest gegen „Frankenstein-Food“ an. „Britische Verbraucher entschieden sich mit den Einkaufswägen dagegen“, verkündete der British Council in einem Fortbildungsseminar für Wissenschaftsjournalisten.

    In der Folgezeit führte Greenpeace in Deutschland Proteste gegen Freilandversuche an. In den letzten Jahren ist es sehr ruhig geworden — haben wir uns daran gewöhnt, dass der Vormarsch von GMOs nicht aufzuhalten ist?

    Bei einem Science Pub anlässlich ESOF 2012 in Dublin berichteten US-Amerikaner aus Kalifornien wie selbstverständlich darüber, dass viele Weinsorten mittlerweile durch Genmanipulationen optimiert werden — nur eine Europäerin protestierte. Setzt bei diesem Thema der wissenschaftlich-industrielle Komplex seine Brechstange an? Wird Wissenschaft für das Wachstums-Dogma instrumentalisiert?

    In der Tat wird vielen Ländern der Dritten Welt vorgegaukelt, dass sie GMOs für die Sicherung ihrer Ernährungssituation benötigen. In vielen Ländern Lateinamerikas ist das völliger Unsinn! Wer mal auf Sci.Dev klickt, wird sehen, dass viele Länder einen Abwehrkampf dagegen führen, praktisch völlig alleine?

    Brauchen wir ein Fukushima für den Ausstieg aus den GMOs — oder ist es angesichts der weltweiten Freisetzung von GMO-Saaten sowieso schon viel zu spät, auch deshalb, weil der Wissenschaftsjournalismus zur Aufklärung nie den Mut gefunden hat?

  12. Gerade in einem Land wie Kolumbien, wo wir ständig Ernte haben weil in unseren Land die Früchte, Gemüse und Getreide fast von alleine wachsen, sollten wir nicht solche gefährliche tendenziöse Experimente brauchen. Arme,kaum gebildet Bauern sind wieder die am meisten geschädidt und ausgenutzt sind(werden).

  13. Ja, über die Studie von Gilles-Eric Séralini wurde natürlich auf der Wissenwerten geredet — aber eben kritisch, und auch als Versagen (oder vielleicht besser: als Hilflosigkeit) der Journalisten gegenüber Hypes aus der Wissenschaft. Als Séralini damit an die Öffentlichkeit ging, war es schwer, Experten zu finden, die überhaupt etwas dazu sagen konnten. Heute, drei Monate später, wissen wir es besser. Aber so lange können wir eigentlich nicht immer warten…

  14. Ganz schön undifferenziert … selbst SPIEGEL online hat die Einwände, die es dagegen gibt – und derer gibt es viele – schon im September! Das Ganze sieht danach recht unwissenschaftlich aus. Hier wären Wissenschaftsjournalisten gefragt, solche Behauptungen erst einmal zu hinterfragen, bevor sie diese unreflektiert transportieren. Wie zitiert SpOn einen Forscher mit deutlich mehr Reputation? „Warum sterben die Nordamerikaner nicht wie die Fliegen?“

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gentechnik-studie-entfacht-debatte-um-monsanto-mais-a-856823.html

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