Grünes Licht für den Bürger-Dialog!

Rückenwind erfährt die TELI-W-Debatte durch das neue Forschungsprojekt „Wissenschaft debattieren!“. Sozialwissenschaftler der Universität Stuttgart untersuchen mit Wissenschaft im Dialog die Frage, wie sich Bürger an der Diskussion rund um die Forschung beteiligen können. Es sind 30 Veranstaltungen geplant, die u.a. um Themen wie Energie und Medizinethik kreisen. Die Initiative wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.

Dem Bürger-Dialog, der in dieser Initiative Ausdruck findet, weist Schwarz-Gelb mehr Bedeutung zu als Schwarz-Rot oder Rot-Grün. Im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung entdeckte TELI-Schriftführer Manfred Ronzheimer folgenden Passus (S. 57):

„Forschung braucht den Dialog mit der Gesellschaft. Deshalb werden wir neue Dialogplattformen einrichten, auf denen mit den Bürgerinnen und Bürgern Zukunftstechnologien und Forschungsergebnisse zur Lösung der großen globalen und gesellschaftlichen Herausforderungen intensiver diskutiert werden sollen. Insbesondere auch bei gesellschaftlich kontroversen Zukunftstechnologien wollen wir einen sachlichen Diskurs … Wir wollen … in der Hauptstadt ein ‚Haus der Zukunft‘ schaffen, in dem sich Deutschland als Wissensgesellschaft und Innovationstreiber präsentiert.“

Doch wird der Bürger über die Debatte hinaus auch Einfluss auf Entscheidungen haben?

Wir wünschen auf jeden Fall gutes Gelingen! Natürlich freuen wir uns, wenn wir zu diesen Einsichten beigetragen hätten, nicht zuletzt durch die TELI-Wissenschaftsdebatte. Aus welchen historischen Gründen sie nötig war – was sie uns allen gebracht hat – wo sie hinführt: Darüber reden wir auf der Wissenswerte in Bremen am Montag, dem 9. November, um 16.30 Uhr im Raum Danzig!

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