606 000 Tote als Folge von Wetterkatastrophen

logo-unisdrDas UN Büro für „Disaster Risk Reduction“ UNISDR hat zu Beginn des Klimagipfels in Paris bekannt gegeben: Seit der ersten Klimakonferenz im Jahr 1995 haben 606 000 Menschen infolge von Wetterkatastrophen ihr Leben verloren; 4,1 Milliarden sind verletzt worden oder haben ihre Wohnung verloren.

Die UNISDR Leiterin, Margareta Wahlström, sagte bei der Vorstellung der Zahlen, dass die Reduzierung der Treibhausgase, derzeit verhandelt in Paris, die Wetterschäden entscheidend senken helfen könnte.

Pressemitteilung http://www.unisdr.org/files/46793_2015no39.pdf
Studie http://www.unisdr.org/2015/docs/climatechange/COP21_WeatherDisastersReport_2015_FINAL.pdf

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2 Gedanken zu “606 000 Tote als Folge von Wetterkatastrophen

  1. Sagen wir mal so: Jeder durch Fahrlässigkeit verursachter Tote ist einer zu viel. Keiner von uns möchte ein Opfer davon werden.

    Fluch und Segen der Relativität: Natürlich gibt es noch viiieeeel Schlimmeres. Aber gerade die Autounfälle sind ein gutes Beispiel. Durch Verbesserungen wie nicht-starre Lenksäulen, Sicherheitsgurte, Senken der zulässigen Alkoholpromillegrenzen überleben Millionen Autofahrer das Chaos auf unseren Straßen.

    Und jetzt sind wir beim Thema: Beim Reglementieren der Treibhausgase sind wir weltweit und auch in Deutschland bisher viel zu lasch gewesen (anders als bei der Verkehrssicherheit). Insofern ist hier noch viel Nachholbedarf.

    Packen wir’s an, Erika!

  2. Ja und? Das sind doch nur 30.300 pro Jahr. Das ist doch nicht viel.
    Jährlich sterben an Malaria knapp eine Million Menschen. Das sind seit 1995 20 Millionen!!!!! Jährlich sterben knapp 1,3 Millionen Menschen bei Autounfällen. Das sind seit 1995 fast 25 Millionen!!!!
    Von einer „Wissenschaftsdebatte“ wünsche ich mir mehr als nur einzelne Zahlen, die aus dem Zusammenhang gerissen sind und so einzeln keinen Sinn ergeben. Sowas kann ich auch in der Bild-Zeitung lesen.
    Ich wünsche mir Einordnung.
    Welche Bedeutung hat die Zahl 606.000 Tote? Wie ist das Verhältnis zu anderen Todesfällen?
    606.000 sind nicht viel, verglichen mit Malariatoten oder Unfalltoten.
    Heißt das, das gibt es keinen Handlingsbedarf? Heißt das, die Menschheit kann sich gut an Wtterkatastrophen anpassen, weil es so wenig tote sind? Oder was?
    In dem Bericht steht, dass die 606.000 in knall 6.500 Wetterkatastrophen umgekommen sind — das sind doich nur 93 pro Katastrophe. In Paris neulich kamen 130 um… Was soll diese Meldung also? So ohne Zusammenhang.

    http://www.unfoundation.org/what-we-do/issues/global-health/preventing-malaria-deaths.html
    http://www.un.org/en/roadsafety/

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