Der Science Slam – auch eine Art der Debatte

Die Debatte und die Auseinandersetzung mit der Wissenschaft gehen neue Wege:

Vor einigen Jahren boomten die Debattierclubs an den Universitäten. In ihnen zerlegten studentische Debattierer ein Thema nach allen Regeln der Rhethorik in Pro und Contra. Mit der Eleganz ihrer Argumente und Schlagfertigkeit versuchten sie beim Publikum zu punkten. Die Mutter der Idee waren die oft sehr geistvollen Kontroversen im britischen Parlament.

Dann kam die künstlerische Form als weitere Darstellungsform hinzu. Im Poetry Slam treten Menschen gegeneinander an, die ihre Botschaft in eine dichterische Form kleiden. Daraus ist jetzt der Science Slam entstanden. Nachwuchswissenschaftler und Forscher stellen ihr Wissensgebiet als ein Stück Unterhaltung ihrem Publikum vor.

Unlängst gab es in Berlin den ersten Wissenschaftswettbewerb dieser Art. Ein Wegbereiter ist das Haus der Wissenschaft in Braunschweig. Dessen Science Slams lassen sich jetzt auch bei Youtube betrachten. Das ist nicht mehr die klassische Debatte, erfordert aber sehr viel Kreativität und kommt beim Publikum hervorragend an.

Könnten diese Elemente der wissenschaftlichen Debatte frisches Blut einflößen – wer schweißt daraus neue Konzepte zusammen und könnte die TELI-Wissenschafts-Debatte davon profitieren?

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