Ist das der Anfang vom Ende?

Der Medien-Newsticker turi2 schreibt heute Morgen:

Nordkurier startet Onlinebörse für journalistische Aufträge


Drei, zwei, eins – dem billigsten seins: Der „Nordkurier“ aus Neubrandenburg schreibt sämtliche Text- und Bildaufträge auf einer Ebay-ähnlichen Plattform im Web aus. In der Onlinebörse „Nordost-Mediahouse“ sollen Journalisten ihre Honorarangebote zu Berichten vom Kaninchenzüchterverein und Co machen – und der billigste Anbieter bekommt den Zuschlag. „Nordkurier“-Geschäftsführer Lutz Schumacher bezeichnet die Onlinebörse in der „Süddeutschen Zeitung“ als „zeitgemäßes“ Modell für die Organisation journalistischer Arbeit – und sagt, er wolle so noch nicht mal Geld sparen.


Da drängen sich spontan Fragen auf:

-Wird hier das Ende der Spezies Freiberufler in den Medien eingeläutet?

-Warum sollte das nicht funktionieren? Irgendwer ist immer billiger. Doch bleibt die Qualität hoch genug? Oder geht es gar nicht mehr um Qualität, sondern schlicht um Content?


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Ein Gedanke zu “Ist das der Anfang vom Ende?

  1. Gerade die Updates gelesen: Die Autoren müssen nicht wie bei eBay Honorarangebote machen. Es gibt den Haustarif, wie niedrig der auch sein mag).

    Schlimm ist allerding der Rahmenvertrag, in dem die freien Autoren die unbeschränkten Nutzungsrechte abtreten müssen.

    Gibt es eigentlich einen Link zu dem System des Nordkurier, oder muss man sich da irgenwo einloggen? Ich habe nichts gefunden, würde mir aber gerne mal ansehen, wie das aussieht.

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