Wissenschaftsberichterstattung zu Japan …

… ist streckenweise eine eigene Katastrophe, Ausnahme vielleicht:

ARD: Ranga Yogeshwar ist durch die Atomkatastrophe in Japan vom „Nerd zum Lotsen im reißenden Nachrichtenstrom“ geworden, lobt Christian Buß. Peer Schader kritisiert hingegen, dass Yogeshwar „ständig Angebersätze sagt“ und nennt die Berichterstattung einen „Atom-Info-Reinfall“. spiegel.de (Buß), faz.net/blogs (Schader)
(Quelle: turi2.de)

Und Politiker aller Couleur versuchen auf geradezu blasphemische Weise Kapital zu schlagen aus den Ereignissen, allen voran natürlich die Grünen, deren Galionsfigur Cem Özdemir sogar Megabyte mit Megawatt verwechselt, was soll’s …
Cem Özdemir über die Atomkatastrophe in Japan
Wie wär’s, wenn alle diejenigen, die jetzt mit Berufung auf die Ereignisse in Japan sofort aussteigen wollen, auch jede Nacht aus Solidarität mit den Japanern für drei Stunden auf den Strom aus der Steckdose verzichten würden?

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Ein Gedanke zu “Wissenschaftsberichterstattung zu Japan …

  1. Lieber Herr Fischer,

    ich gebe Ihnen grundsätzlich recht – ein großer Teil der medialen Berichterstattung ist völlig unzureichend, teils nur reißerisch und zu einem kleinen Teil schlichtweg katatstrophal. Ich persönlich verlasse mich da ohnehin zu einem großen Teil auf die Autoren, die sich auf den Scienceblogs und den Scilogs tummeln.

    Kurze Frage zum Schluß: wäre es nicht eine dankbare Aufgabe für den TELI, genau in solchen Fällen, auf kompetente Wissenschaftsjournalisten oder Fachleute hinzuweisen, die für eine tiefenscharfe und richtige Berichterstattung sorgen können?

    Beste Grüße,
    Matthias Fromm

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