US-Verlage finden keinen Ersatz für Printerlöse

by Axel Fischer | 6. März 2012 11:13

turi2.de-Newsletter heute: Verzweifeltes Ringen um Geschäftsmodelle: 15 Jahre nach Beginn der digitalen Wende haben Amerikas Verleger immer noch keine neuen Geschäftsmodelle gefunden. Im Gegenteil: Für jeden Dollar, den sie im Netz verdienen, verlieren sie sieben Dollar im Printgeschäft, besagt die aktuelle Studie des Project for Excellence in Journalism am Pew-Forschungsinstitut. Die Forscher konnten interne Daten von 121 Zeitungen aus sechs Verlagshäusern auswerten. 38 Zeitungen gaben detailliert Auskunft über ihre Anzeigengeschäfte. Auch für die Zukunft sieht es kaum rosiger aus. „Die optimistischsten Projektionen sehen eine Kompensation der Printverluste durchs Digitalgeschäft binnen einiger Jahre voraus“, sagt Projektleiter Tom Rosenstiel.
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Und passend dazu:

„Recherche wird immer mehr zum Luxus. Wenn man aber nicht mehr recherchiert, verliert eine Zeitung das letzte Profil, das, was sie unterscheidet von anderen.“ Film-Regisseur Andreas Veiel über die aktuellen Probleme des Journalismus.
epd.de

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